Nicht in jedem Dorf klappern die Störche

02.05.2018

Bestandsaufnahme des NABU um Neumünster

Foto: Gottschalk

Neumünster (pm) - Mit 19 Brutpaaren im gleichbleibenden Beobachtungsgebiet rund um Neumünster fällt die Bilanz der besetzten Storchenhorste eher mäßig aus, bedauert der Naturschutzbund (NABU), Gruppe Neumünster. Wie im vergangenen Jahr wurden nur 19 Brutpaare registriert, berichtet der Storchenbeauftragte und Ehrenvorsitzende des NABU, Peter Hildebrandt. In den letzten Jahren von 2014 bis 2016 besetzten jedoch noch je 22 der Großvögel ihre angestammten Horste. Die ersten Adebare trafen in Langwedel, Großenaspe und Bimöhlen bereits im Februar an ihre Nistplätze ein. Doch die meisten „Glücksbringer“ kamen im März aus ihrem Winterquartier zurück, berichtet Hildebrandt weiter. Wegen ungünstiger Wetterverhältnisse und weiterem Zugweg auf der östlichen Wanderroute kamen die restlichen Segelflieger schließlich im April an. Nach den Aufzeichnungen der Naturschützer und von den örtlichen Bürgern freudig erwartet, klappert je ein Weissstorchpaar in Neumünster-Einfeld, Bönebüttel, Großharrie, Loop, Krogaspe, Gnutz, Langwedel, Ellerdorf, Brammer, Meezen, Armstedt, Hagen, Hitzhusen, Weddelbrook, Bimöhlen, Bimöhlen-Weide, Bad Bramstedt, Bad-Bramstedt-Bissenmoor und Großenaspe. Einzelstörche, bisher leider ohne Partner, halten sich in Dätgen und Aukrug-Homfeld auf.
Nachdem im letzten Jahr durch die nasskalte Witterung verhältnismäßig wenig Jungstörche ihre Brutstätte verlassen konnten, hoffen nun der 1. Vorsitzende, Dr. Björn-Henning Rickert und Peter Hildebrandt auf zahlreichen Storchennachwuchs.